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on Apr 28, 2010
Der totgeglaubte Sturm-Wurm ist zurück und verschickt wieder Spam, wie mehrere Antivirenhersteller beobachtet haben. Lange Zeit galt das aus dem Sturm-Wurm bestehende Bot-Netz als eines der größten seiner Zeit. Das Sturmwurm-Botnetz bestand zwischenzeitlich aus mehr als einer Million infizierter Rechner und war zwischen 2006 und Anfang 2009 für einen beträchtlichen Teil der Spam-Flut und viele verteilte Denial-of-Service-Angriffe verantwortlich. Seinen Namen erhielt der Sturm-Wurm, der strenggenommen gar kein Wurm, sondern ein Trojan-Downloader ist, durch infizierte Mails zu Sensationsmeldungen rund um den Orkan Kyrill.
Anfang 2009 wurde es dann ruhig um den Sturm-Wurm. Es wurde spekuliert, dass die Botnetzbetreiber vorerst genug Profit gemacht hätten und nun die Architektur überarbeiten wollen – unter anderem auch, weil immer mehr Virenspezialisten dem Bot mit Analysen zu Leibe rückten. Möglicherweise wurden die Verantwortlichen aber auch einfach nur von anderen Botnetzbetreibern (Srizbi, Mega-D, Rustock, Pushdo et al) aus dem Markt gedrängt.